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Durchbruch bei Tarifverhandlungen im Baugewerbe

Bei den Tarifverhandlungen im Baugewerbe scheint ein Durchbruch gelungen zu sein. Ein Schlichterspruch sieht Lohnerhöhungen und eine Corona-Prämie vor. Der Vertrag muss allerdings noch von beiden Tarifparteien angenommen werden.

Lange war keine Einigung in Sicht. Doch nun scheint bei der Schlichtung im Tarifstreit in der Bauwirtschaft ein Durchbruch gelungen zu sein. Ein Schlichterspruch sieht demnach eine Lohnerhöhung von 2,6% im Westen und 2,7% im Osten vor, so die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am vergangenen Donnerstag.

Erstmals sehen die Tarifverhandlungen auch ein Wegegeld für die Fahrten zur Baustelle vor. Weiterhin wurde eine “Corona-Prämie” von 500 Euro als steuerfreie Einmalzahlung verhandelt. Die Vergütung von Auszubildenden wird ebenfalls erhöht und auch sie erhalten eine “Corona-Prämie” von 250 Euro.

Beide Tarifparteien haben nun zwei Wochen Zeit den Vorschlag des Schlichters, dem Präsidenten des Bundessozialgerichts Rainer Schlegel, zuzustimmen. Das scheint aber als wahrscheinlich, da sich sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite bereits positiv über die im Vorschlag enthaltenen Regelungen gezeigt haben. Bis spätestens Juni 2021 soll mit Hilfe des Schlichters eine verbindliche Lösung für eine dauerhafte Wegezeit-Entschädigung gefunden werden.

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