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Digitale Weiterbildung für Handwerksbetriebe

Seit dem 01. Januar 2019 können Unternehmen in Deutschland dank des Qualifizierungschancengesetz die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter fördern. Das gilt selbstverständlich auch für Handwerksbetriebe. Wir geben Euch alle Informationen zu der Förderung.

45% der Handwerksbetriebe gaben bei einer Studie des Zentralverband des Deutschen Handwerks und Bitkom an, dass ihre Mitarbeiter mehr Digitalkompetenzen benötigen würden. Um Arbeitnehmern die Aneignung dieser Kompetenzen zu ermöglichen, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr das Qualifizierungschancengesetz verabschiedet.

Das Qualifizierungschancengesetz richtet sich an aktuelle Arbeitnehmer, die sich innerhalb ihres Unternehmens weiterbilden bzw. umsteigen möchten, die vom Strukturwandel betroffen sind oder, die in Engpassberufen arbeiten, in denen Fachkräftemangel besteht. Ein wesentlicher Vorteil ist dabei die finanzielle Entlastung der Arbeitgeber: Sowohl die Fortbildung als auch die Lohnkosten werden während der Weiterbildungsphase durch Zuschüsse der Bundesagentur bzw. des Jobcenters gefördert. Die Förderung ist je nach Anspruchnehmer verschieden gestaffelt und strukturiert; die Weiterbildungskosten und das Arbeitsentgelt können bis zu 100% übernommen werden.

Um die Förderung zu erhalten, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden. So muss die Weiterbildung mehr als 120 Unterrichtseinheiten beinhalten und von einem externen und zertifizierten Bildungsanbieter durchgeführt werden. Die Fortbildung muss zukunftsgerichtete Qualifikationen vermitteln. Darüber hinaus muss die letzte Weiterbildung mindestens vier Jahre zurückliegen, damit ein ausreichender Aktualisierungsbedarf der Qualifikation vorliegt.

Wie Du Deinen Handwerksbetrieb sinnvoll digital aufstellst, erfährst Du in diesem Artikel.

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